Maine Coon Devogro / Saskia Dirninger, Maine Coon Katzen Zucht aus Gröbming ,


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Homoeopathie

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Homoeopathie

Da in der Homöopathie nie die Krankheit als solche, sondern immer das ganze Individuum behandelt wird, gibt es auch kein eigentliches "Indikationenverzeichnis". Was hier zusammengetragen wurde, ist eine Sammlung, entstanden aus Erfahrung und Literaturstudium, als erste Hilfe in akuten Notfällen und soll selbstverständlich nicht den Tierarztbesuch ersetzen.
Alle hier angegebenen Mittel sind in erster Linie als 1. Hilfe gedacht. Wie aus dem Zusammenhang zu ersehen ist, bieten sie aber auch die Möglichkeit, verschiedene akute Beschwerden gleich zu deren Beginn zu behandeln und damit ein weiteres Fortschreiten der Erkrankung zu verhindern. Gelingt das nicht, ist in jedem Fall ein wirklich guter, klassisch arbeitender Homöopath oder Tierarzt aufzusuchen!

Bei chronischen Erkrankungen oder Beschwerden, die bei ein und demselben Tier immer wieder auftreten, ist von jeder Selbstbehandlung abzuraten. Die Behandlung chronischer Krankheiten erfordert ein qualifiziertes homöopathisches Wissen und ein ganz genaues Studium des Tieres, seiner Reaktionsweisen und der Entwicklung der Erkrankung, oft durch Generationen. Dasselbe gilt für für die Behandlung lebenswichtiger Organge oder lebensgefährlicher Erkrankungen.

Potenzen: Die Anwendung von Tiefpotenzen ist in der Regel einfacher und risikoärmer als die Anwendung von Hochpotenzen. Tiefpotenzen können, im Gegensatz zu Hochpotenzen, auch bei geringerer Ähnlichkeit zwischen der Gesamtheit der Symptome des Patienten
und dem Arzneimittel eine akute Erkrankung heilen. Sie werden daher meist nach sogenannten "bewährten Indikationen" verordnet.
Der Nachteil der Tiefpotenzen besteht darin, dass ihre Wirkung nicht so tiefgreifend ist. Liegt dem Krankheitsfall eine tiefer gehende Ursache zugrunde, können Tiefpotenzen, wenn sie nur dem lokalen Geschehen entsprechen, unterdrückend wirken.

Bei Hochpotenzen besteht die Gefahr, daß die Wirkung so stark und tiefgreifend ist , daß bei sehr geschwächten Patienten die "Lebenskraft" überfordert wird, was im Extremfall den Exitus bedeuten kann.

Eine mittlere Potenz, etwas eine C30, wie sie auch Hahnemann selbst durch Jahrzehnte angewendet hat, ist daher normalerweise für den Laien am risikoärmsten.

Verabreichung: Als Darreichungsform sind Globuli und Tabletten am besten geeignet, Tropfen sollten, da sie Alkohol enthalten, bei Katzen nur im äußersten Notfall verwendet werden.
Unter einer Gabe versteht man normalerweise 5 Globuli, 5 Tropfen oder 1 Tablette.

Am schonendsten ist es, wenn man einige Globuli (3 bis 5) in einem zur Hälfte mit Wasser gefüllten Einwegbecher auflöst und der Katze davon mit einer Einwegspritze (ohne Nadel) ca 2-3 ml seitlich ins Mäulchen gibt. Je nach Heftigkeit der Erkrankung kann die Einnahme für kurze Zeit mehrmals in größeren oder kleineren Abständen (alle 10 Minuten, stündlich oder 3x tgl.) wiederholt werden. Vor jeder Einnahme muß gut umgerührt werden. Dazu darf man aber keinen Metallöffel verwenden.

Sobald eine erkennbare Besserung eintritt, braucht die Mittelgabe nicht mehr wiederholt zu werden. Das Wiederholen könnte in diesem Fall sogar den Heilungsprozeß behindern. Eine Wiederholung ist erst wieder notwendig, wenn die Besserung stagniert.

Tritt nicht bereits nach kurzer Zeit, nach den ersten Gaben, zumindest eine leichte Besserung ein, ist anzunehmen, daß das falsche Mittel gewählt wurde oder eine andere Potenz nötig wäre. Das ist aber der Punkt, wo fundierteres Fachwissen notwendig wird.

Kreislauf und Schwäche

Veratrum album hilft bei Kreislaufschwäche, wie sie auch oft zu Beginn einer Infektionskrankheit oder in Zusammenhang mit Brechdurchfällen vorkommt. Wichtige Symptome: zuerst erhöhte Erregbarkeit und Reizbarkeit, danach schnelles Sinken der Kräfte, vollständige Erschöpfung, blaß, eingefallen, kalter Schweiß bes. auf der Stirn, kalter Atem, kalte Pfoten, der ganze Körper ist kalt. Bei Kreislaufschwäche Sterbender macht Veratrum album das Sterben leichter.

Carbo vegetabilis: Große Schwäche ist hier das Hauptsymptom. Die Haut ist kalt, besonders von den Knien abwärts; kalter Atem, kalter Schweiß bes. an den Gliedern, Bedürfnis nach Wärme; blaue Lippen, Atembeschwerden. Die Katze wirkt total erschöpft, reagiert kaum mehr, liegt reglos, wie tot, da, Puls aussetzend.
Bei asthmatischen Zuständen lindert Carbo veg. die Atemnot, hilft auch Tieren, die durch Krankheit oder Alter geschwächt sind.

Camphora hilft bei Kollaps, Ohnmacht, Atemstillstand, Schock. Wichtige Symptome: große Kälte der Körperoberfläche, plötzliche, völlige Erschöpfung, Krampf im Magen und an den Extremitäten, trotz der Kälte Abneigung gegen Wärme.

Aconitum: Schock, harter Puls, plötzliche extrem starke Schmerzen begleitet von Panik und Angst (z.B. nach Unfällen, bei Herzinfarkt), schlimmer gegen Abend und nachts. Treffen diese Symptome zu, vor allem die Angst als Begleitsymptom, ist Aconitum auch ein großes Schmerzmittel!

Opium hilft bei Schock "wie Weggetretensein", betäubter Schlaf mit rasselndem Atem wie Schnarchen, Puls voll, langsam, Gesicht rot und gedunsen, Augen blutunterlaufen und halbgeöffnet, meist vollkommene Schmerzlosigkeit, Unempfindlichkeit.

Verletzungen uns OPs
Arnica hilft bei jeder Verletzung wie Schlag, Stoß, Prellung, Verstauchung, Quetschung (Verkehrsunfälle), Blutungen; auch bei Zerschlagenheitsgefühl, Müdigkeit nach Überanstrengung (Muskulatur, auch Herz). Beschleunigt Wundheilung anläßlich einer Operation, z.B. Kastration, Geburt. NIE VOR einer Operation geben, es könnte gefährliche Blutungen zur Folge haben!!!

Phosphorus hilft bei Blutungen, vor allem aus der Nase, von Zähnen und Zahnfleisch. Kleine Wunden bluten stark. Phosphorus "ist mit Blut verknüpft".

Rhus toxicodendron heilt die Folgen von Verrenkungen, Verstauchung und Zerrungen, starker Bezug zu Sehnen, Bändern, Haut; hilft auch bei akuten wie chronischen Gelenkentzündungen. Besserung durch fortgesetzte Bewegung, schlechter zu Beginn der Bewegung; der Patient ist ungeduldig, ruhelos.

Symphytum officinale bei Gesichtsverletzungen durch frontale Stürze mit Quetschungen, Ab-schürfungen und Blutergüssen, bei Stürzen aus der Höhe (Katzen...)

Natrium sulphuricum hilft bei Schädeltraumata, zur Vorbeugung von Folgeerscheinungen von Gehirnerschütterung und -prellung, bei epilepsieartigen Zuckungen und Konzentrationsstörungen nach Schädeltrauma.

Hypericum hilft ebenfalls, wenn nach einem Unfall eine Gehirnerschütterung vermutet werden muß; bei jeder Verletzung von Nerven, bei Wirbelsäulenverletzungen, besonders schmerzhaften Verletzungen, Stichwunden durch Nägel, Nadeln, Dornen etc., Kratzwunden, Tierbissen (bes. Katzen- oder Rattenbissen; die Bißstellen sind sehr klein, kaum sichtbar, aber sehr tief; große Infektionsgefahr). Nicht nur für die Katze, auch für Tierbesitzer wichtig!

Ledum wirkt bei Stichwunden ähnlich gut, allerdings steht hier nicht eine Verletzung von Nerven im Vordergrund. Ledum folgt auch oft auf Arnika, es beseitigt blaue Fecken (blaues Auge).

Infekte,Fieber

Aconitum: Es wirkt nur ganz kurze Zeit bei Beginn der Erkrankung, bevor der Infekt auf einem Organ lokalisiert ist, besonders wenn die Erkrankung durch Zugluft, trockene, kalte Luft, ausgelöst wurde. Typisch ist das plötzlich einsetzende Fieber gegen Abend; trockene, heiße Haut, Angst, Unruhe, Atmung und Herzschlag sind beschleunigt. Besonders wirksam ist Aconitum auch bei Ohrenschmerzen nach Zugluft.

Dulcamara hilft bei einer Ohrentzündung, der ein Bad vorausgegangen ist.

Belladonna: Belladonna-Entzündungen sind, anders als bei Aconitum, mehr auf eine Stelle beschränlkt, z. B. eine starke Halsentzündung, beginnender Katzenschnupfen (wenn die Katze noch etwas frißt), plötzliche, heftige, pulsierende Ohrenschmerzen. Anfallsweises, plötzliches Auftreten, schneller Verlauf; das Kitten ist z. B. in einer Minute vollkommen gesund und in der nächsten schwerkrank. Fieber mit heißem Kopf, kühlen Extremitäten, schneller, harter Puls, erweiterte Pupillen, Schleimhäute trocken, hochrot, Auffahren und Zucken im Schlaf, wie wenn die Katze in Krämpfe fallen würde. Sie leidet nicht unter Angst, ist aber gereizt. Sie mag keine Berührungen, kein grelles Licht, keinen Lärm und keine Erschütterung. Folge von Durchnässung, feuchtem Wetter.

Nux vomica: "Große Hitze, der ganze Körper brennend heiß, besonders das Gesicht rot und heiß, dennoch kann der Patient sich nicht bewegen oder im geringsten entblößen ohne zu frösteln." Die Ursachen für das Fieber können vielfältig sein, entscheidend sind diese Symptome.


Ferrum phosphoricum: bei Fieber in Zusammenhang mit einer unklaren Infektion oder nach einer Impfung, das Allgemeinbefinden ist nicht so stark beeinträchtigt. Ferr.Ph. hat sich auch bei symptomarmen Ohrenschmerzen bewährt.

Lachesis: Rachen ist dunkelrot verfärbt; Stimmlosigkeit und Schluckbeschwerden, vorwiegend linksseitig, so beginnt z. B. eine Ohrentzündung links und wandert dann nach rechts, (bei Lycopodium ist es genau umgekehrt); der Patient liebt kalte Schlafplätze und schläft sich in die Verschlimmerung hinein, Katzen miauen viel, sind berührungsempfindlich mit heftigen Abwehrreaktionen im Hals- und Bauchbereich, alles, was in die Nähe der Nase oder des Mundes kommt, stört beim Atmen. Die Katze mag nichts Einengendes um Hals und Brust, kein Halsband.

Mercurius: Halsschmerzen mit starkem Speicheln; bei eitrigen Mandeln gilt dasselbe wie bereits bei Hepar sulfuris beschrieben: keine Tiefpotenz......; Beginn mit aufsteigendem Frösteln, meist abends - in diesem Stadium kann man noch eine Erkrankung "abfangen" - schlimmer nachts. Schweiß lindert nicht, die Beschwerden nehmen mit dem Schweiß zu. Absonderungen sind erst dünn und wundmachend, später werden sie dicker und mild.

Sticta pulmonaria hilft bei Husten begleitet von trockenem Schnupfen, ev. verbunden mit akuten Gliederschmerzen. Niesen mit verstopfter Nase, Schlaflosigkeit, die nicht nur durch Husten ausgelöst ist sondern durch einen Zustand von Nervosität

Ipecacuanha: krampfhafte Hustenanfälle durch Schleimanhäufung mit Würgen bis zum Erbrechen, hilft auch bei Emphysem infolge chronischen Asthmas.

Allium cepa: Schnupfen, Tränen fließen reichlich, brennen, machen aber nicht wund, der Nasenausfluß dagegen ist scharf und wundmachend; anhaltendes und häufiges Niesen. Alles ist schlimmer im warmen Zimmer und besser in frischer Luft.

Euphrasia: Im Gegensatz zu Allium cepa ist bei Euphrasia die Tränenflüssigkeit so scharf, dass die Umgebung der Augen wund ist und hässliche Spuren entstehen, der Nasenausfluß dagegen ist mild; ev. zäher Schleim auf der Hornhaut. Husten trocken, aber locker, im Gegensatz zu den meisten Hustenformen schlimmer am Tage und nicht störend in der Nacht.

Kalium bichromicum: "Leiden jeglicher Schleimhäute, mit Ausfluß von zähem, klebrigem, festsitzendem Schleim welchen man in lange Fäden ziehen kann." Kalium bichromicum hilft nicht nur bei akuten Erkrankungen der Nasenschleimhaut (auch Mund, Rachen, Luftröhre...) mit fadenziehender Absonderung, sondern auch bei nachfolgenden chronischen Beschwerden, wie z.B.wenn eine Verschleimung im Nasen-Rachenraum ins Ohr übergeht.

Echinacea purpurea: zur Stärkung des Immunsystems bei allen Infektionskrankheiten, egal ob durch Bakterien oder Viren verursacht; auch prophylaktisch, wenn die Gefahr einer Ansteckung besteht. Früh genug gegeben, kann es nach erfolgter Infektion sogar Antibiotika ersetzen.

Verdauungsorgane
Arsenicum album hilft bei stark faulig riechendem Durchfall, der in kleinen Mengen abgesetzt wird, fallweise mit Blut und Schleim vermischt, und bei Erbrechen. Beschwerden werden meist ausgelöst durch Fütterungsfehler, verdorbene Nahrungsmittel, insb. Fleisch und Fisch.
Die Katze trinkt oft, jedoch ganz wenig, erbricht es ev. sofort wieder, ist ängstlich, unruhig, wechselt oft den Platz - Unruhe ist eines der wichtigsten Symptome - ebenso wichtig ist Verschlimmerung gegen Mitternacht und die große Mattigkeit; auch Abmagerung. Ars. alb. paßt besonders gut zu sehr "ordentlichen" Tieren, die Wert auf ein gepflegtes Aussehen legen.

Nux vomica hilft gegen Beschwerden durch zu vieles und zu schweres Essen, auch bei Folgen von Reisestreß; besonders geeignet für nervöse, ungeduldige Tiere, die sehr gereizt sind, sogar aggressiv werden können. Mittel bei Übelkeit, Erbrechen, typisch dabei Hunger trotz vorhandener Übelkeit. Es kommt sowohl Durchfall wie auch Verstopfung vor. Auffällig ist häufiger erfolgloser Stuhldrang oder bei Durchfall Abgang nur geringer Mengen von Kot bei jedem der häufigen Versuche.

Pulsatilla hilft gegen verdorbenen Magen besonders durch fette Speisen. Auffällig ist die Durstlosigkeit bei trockenem Mund

Ipecacuanha: Typisch ist bei diesem Mittel die ständige, nicht nachlassende Übelkeit, bei der auch Erbrechen keine Erleichterung bringt, Übelkeit, die alle Beschwerden begleitet; Durchfall mit "gegorenen", grasgrünen oder schleimigen Stühlen mit mehr oder weniger Blut.

Calcium carbonicum: bei säuerlich riechenden Durchfällen vor allem bei schwabbeligen, zur Dickheit neigenden Tieren mit viel Fell und gutem Appetit. Es riecht nicht nur der Stuhl sauer, das ganze Tier riecht sauer. Der Bauch ist aufgetrieben. Durchfall ist nachmittags schlimmer. Typisch ist auch ein Widerwillen gegen frische Luft. Die Tiere hassen den leisesten kühlen Luftzug.

Carbo vegetabilis hilft bei Verdauungsstörungen ,die mit stinkenden Blähungen verbunden sind (wenn man die Katze auf den Arm nimmt etc. stellt man fest, daß sie stinkt); hat sich besonders auch bei Jungtieren bewährt. Die Blähungen sind nicht unbedingt mit Durchfall verbunden, meist jedoch mit breiiger Beschaffenheit des Kots. (Häufig ist Dosenfutter die Ursache, eine Unverträglichkeit der Kohlehydrate, wie sie im Dosenfutter häufig enthalten sind. Die Unverträglichkeit vergeht meist, wenn das Jungtier ca 1 Jahr alt ist.)

Mercurius solubilis und Mercurius corrosivus hilft bei schweren Durchfällen. After wund, gerötet, die Katze will sich nicht säubern lassen, vergeblicher Drang nach jeder Entleerung, Tenesmus des Rectums; Stuhl ev. blutig-schleimig

Podophyllum: bei wässerigem, sehr übelriechendem Durchfall, der mit großem Druck und in großen Mengen abgesetzt wird, wie aus einem Wasserrohr herausschießt; Podophyllum ist besonders dann angezeigt, wenn der Durchfall bei Jungtieren während des Zahnens oder des Zahnwechsels auftritt; typisch ist auch das Brechwürgen ohne Erbrechen.

Lycopodium wirkt besonders gut bei ganz Jungen und Alten, die schwächlich, reizbar und verdrießlich sind. Im Gegensatz zu Carbo veg., wo die Blähungen vom Oberbauch ausgehen, ist bei Lyc. vor allem der Unterbauch aufgebläht, mit lautem Rumoren, oft in Verbindung mit chron. Leberleiden. Stühle sind blaßgelb oder grünlich, übelriechend, anfangs klumpig, dann weich. Verstopfung, ähnlich wie bei Nux vom., verbunden mit häufigem vergeblichem Stuhldrang aber während er bei Nux vom.durch unregelmäßige Darmperistaltik verursacht wird, besteht hier ein krampfhaftes Zusammenziehen des Afters, das den Stuhlgang verhindert und heftige Schmerzen verursacht.

Opium hilft, wenn die Darmperistaltik gänzlich aufgehoben scheint, es besteht nicht einmal das Verlangen nach Stuhlgang.

Bei jedem sehr starkem Durchfall und oder starkem Erbrechen, bzw. wenn am 2. Tag noch keine Besserung zu bemerken ist, zum Tierarzt! Der große Flüssigkeitsverlust könnte lebensgefährlich werden. Erbrechen und Durchfall können auch der Beginn einer ernsten Infektionskrankheit sein.
Harnorgane
Cantharis kommt bei Blasenentzündung zum Einsatz. Aufallend ist, dass die Katze häufig die Toilette besucht aber nur wenig Urin absetzt. Sie hat starke Schmerzen, sie krümmt den Rücken, bewegt sich steif. Der Urin kann Schleim und Blut enthalten. Das typischste Symptom, den brennenden Schmerz; können wir bei den Tieren leider nicht erfragen... Der Patient ist mißmutig, unruhig, unzufrieden, bekümmert, schreit zuweilen heftig auf.

Pulsatilla kommt vor allem bei weiblichen Tieren zum Einsatz; bei rezidivierenden Blasenentzündungen, bei Reizblase nach Unterkühlung oder einer Blasenentzündung als Folge einer Vaginitis

Apis melifica hilft ebenfalls bei Infektionen der Harnwege. Die Symptome sind weniger heftig als bei Cantharis. Die Schmerzen, die Apis verlangen, sind eher stechend. Der Patient ist ruhiger.

Sabal serrulatum sollte in keiner Notfallapotheke von Katerbesitzern fehlen, wird als "homöopathischer Katheter" bezeichnet; hilft bei Harnverhaltung, Verlegung der Harnröhre durch Gries. Der Kater läuft immer wieder zur Toilette und versucht verzweifelt Urin abzusetzen. Das gelingt ihm aber nur unter starkem Pressen und offensichtlichen Schmerzen. Häufig gehen aber nur wenig Tropfen blutigen Urins ab. Wenn der Harn nicht sehr schnell zu fließen beginnt, unbedingt zum Tierarzt!

Lycopodium hilft ebenfalls bei Harngries, bes. bei reizbaren, verdrießlichen Patienten

Verhaltensprobleme

Ignatia ist das Heimwehmittel schlechthin, wenn die Katze Probleme mit einem Orts- oder Besitzerwechsel zeigt, oder den Verlust einer geliebten menschlichen oder kätzischen "Bezugsperson" nicht verkraftet ( Futterverweigerung, Verstecken.....).

Argentum nitricum hilft, wenn eine Katze, bedingt durch Veränderungen ( Möbel wurden umgestellt etc....), unsauber geworden ist, bei psychisch bedingtem Durchfall und Blähungen, bei Angst- und Panikzuständen. Durch Argentum nitricum kann das seelische Gleichgewicht wieder hergestellt werden

Veratrum album ist ebenfalls ein wichtiges Mittel bei allen "Gemütskrankheiten", oft mit unwillkürlichem Kotabsatz und Blähungen (siehe auch "Kreislaufschwäche, Schock).

Opium hilft nach einem großen Schrecken, auch nach Schock (Unfall-, Operationsschock), bei Bewußtlosigkeit mit schnarchender Atmung, die Katze wirkt wie erstarrt

Aconitum ist auch ein Mittel gegen Leiden, die als Folge von Schreck entstanden sind, auch psychische (z.B. Angst und Panikattacken, siehe auch "Kreislaufschwäche, Schock).

Chamomilla C 200 hilft bei Rivalitäten zwischen zwei oder mehreren Katzen; eine einmalige Gabe zur gleichen Zeit für alle streitenden Parteien, kann auch in Hinblick auf die ev. verlorene Stubenreinheit helfen.

Hyoscyamus niger soll bei plötzlich auftetender Aggressivität bei sonst friedlichen Tieren helfen, auch bei epileptischen Krämpfen.

Cocculus indicus hilft bei Reisekrankheit, Übelkeit in Fahrzeugen

Borax soll Flugangst verhindern

Hypericum kann bei nervösen, nervenschwachen Katzen Hilfe bringen

Verschiedenes

INSEKTENSTICHE
Ledum hilft nicht nur gegen Stichwunden sondern auch gegen Insektenstiche, besonders wirksam ist in diesem Fall die C200.
Apis mellifica hilft ebenfalls bei Insektenstichen; bei Bienen- oder Wespenstichen.

ERFRIERUNGEN
Agaricus

STROMSCHLAG
Phosphorus

VERBRENNUNGEN
Urtica urens hilft bei leichteren Verbrennungen

Cantharis hilft bei Verbrennungen mit Bläschenbildung

Causticum hilft bei Verbrennungen und Verätzungen, auch im Körperinneren

SONNENBRAND, SONNENSTICH
Belladonna: wichtige Symptome: pulsierende Halschlagader, erweierte Pupillen, schlägt um sich, überempfindlich gegen Sinneseindrücke

Copyright by Roswitha Helfgott
AdMontem Maine Coons
mit schriftlicher Zustimmung-15.11.2010


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